Sonntag, September 05, 2010
   
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Draußen wird es zunehmend frischer und ungemütlicher, die kalte Jahreszeit steht ins Haus und damit wird das Thema Heizen wieder zum zentralen Punkt vieler Haushalte.

In diesem Zusammenhang wurde die Energieseinsparverordnung (Enev) zum 1. Oktober 2009 nochmals überarbeitet. Diese gibt vor, wie viel Heizenergie von Neubauten oder Bauten, die grundlegend saniert bzw. renoviert werden, zukünftig verbraucht werden darf. In Anbetracht des durchschnittlichen Heizölverbrauchs in Deutschland und zurückgehender Rohstoffe- 15 Liter Heizöl verbraucht ein Haushalt pro Quadratmeter im Jahr, 52 Milliarden Liter Heizöl sind dies bundesweit in Summe – ist die Enev unumgänglich – doch ist das energetisch sparsame Bauen im Verhältnis noch immer sehr teuer.

Das Handelsblatt hat kürzlich zu diesem Thema Niedrigenergie- und Passivhäuser unter die Lupe genommen. Erstere verbrauchen lediglich drei bis sieben Liter Heizöl pro Quadratmeter im Jahr, Passivhäuser kommen aufgrund ihrer Dämmung, der daran gekoppelten Lüftung und der Warmwasserbereitung per Solarenergie ganz ohne Heizung aus. Deutschland führt den Markt hier europaweit an. Am Beispiel des deutsch-schwedischen Bauträgers NCC zeigt das Handelsblatt jedoch auch die Schattenseiten, nämlich den momentan für viele noch unerschwinglichen Preis, gerade für junge Familien, die eigentlich Hauptabnehmer sind. NCC bietet in Deutschland daher gar keine Passivhäuser an, denn bereits der durchschnittliche Preis für ein energiesparendes Reihenhaus inklusive Grundstück liegt in Berlin bei 130.000 Euro, in Köln müssen junge Familien hierfür bereits 230.000 Euro auf den Tisch legen. Passivhäuser sind im Durchschnitt noch einmal 15 Prozent teurer.

Auch andere Bauträger in Deutschland machen ganz ähnliche Erfahrungen. Die Firma Hanse Haus, ein Hersteller von Fertighäusern, der dem Schörghuber-Konzern angehört, verkauft jährlich rund 1.000 Häuser im Inland und Ausland, davon sind maximal 15 Passivhäuser, was einem prozentualen Anteil von 1,5 Prozent entspricht. Der Geschäftsführer von Hanse Haus glaubt dennoch, dass die Zukunft dem Passivhaus ohne Heizung gehört. Denn ab dem Jahr 2012 soll die Enev noch einmal drastisch verstärkt werden. Der Energieverbrauch für Neubauten bzw. Sanierungsobjekte soll dann nochmals um 30 Prozent gesenkt werden.

 

Internationale Teams kommen an ihre Grenzen

Anmeldungen für das erstes Abenteuerrennen „ThehARz“ sind noch möglich!

Ein Event, welches der Harz noch nie gesehen hat! Am kommenden Woche (11. bis 13. September) findetin unserem Landkreis Harz das derzeit längste Abenteuerrennen „The hARz“ statt. 20 oder wer mag, gern auch 40 Stunden quer durch den Harz, zu Fuß und mit dem Mountainbike- dieser Herausforderung stellen sich zahlreiche Teams. Mit Karte und Kompass durchqueren die jeweils zwei oder drei Sportler pro Team eine dieser beiden Streckenlängen, diese sind  von 100 bis 220 Kilometer je nach ihrer Schnelligkeit und Orientierungsfähigkeit. Sonderaufgaben sind inbegriffen. „The hARz“ ist das erste Abenteuerrennen in Sachsen-Anhalt. Es wird mit seinen 220 Kilometer auch eines der längsten Abenteuerrennen in Deutschland sein und bildet den Abschluss der West European Serie. Teilnehmer aus Holland, Polen, Dänemark, England, Frankreich und Deutschland haben sich schon für den Ultrawettbewerb angemeldet. Das Rennen ist aber auch für Teilnehmer geeignet, die das erste Mal mitmachen möchten. Wichtig ist neben der Ausdauerfähigkeit die Teamarbeit. 23 Teams aus sechs Ländern wollen auf jeden Fall starten. Das Renn-Büro befindet sich in der „Pension Felsengrund“ in der Tempelstraße 12 im Kurort Bad Suderode. Gestartet wird am Freitag um 21:30 Uhr mit einer Eröffnungszeremonie des Europoean Adventure Race im Felsenkeller in Bad Suderode. Den Startschuss gibt Sachsen-Anhalts Sozialministerin Dr. Gerlinde Kuppe (SPD). Zuvor müssen sich die teilnehmenden Teams in die offiziellen Startlisten eintragen. Vor dem eigentlichen Start des European Adventure Race „thehARz 2009“ gibt es am „Felsenkeller“ in Bad Suderode eine „Highland Party“. Die „Harz Higlander“, eine 25köpfige Interessengruppe aus dem Gastgeberort, präsentieren eine bunte Mischung irischer Lebensfreude. Abwechselnd heizen Trubadur Henk mit Irish- und Schottisch Folk sowie „Magic Feet“ mit Irish Dance die Stimmung an. Mit dabei ist auch Pipe Sergeant Andreas Kastner von der „Alba Pipe Band Hildesheim“, so die „Highlander“. Zum Rahmenprogramm am „Felsenkeller“ gehört außerdem eine Feuershow. Der Eintritt kostet zwei Euro. Freitag, 11. September 19.30 Uhr: „Highland Party“, Rahmenprogramm der „Harz Highlander“ 21.30 Uhr: offizielle Eröffnung 22 Uhr: Startschuss durch die Ministerin für Gesundheit und Soziales, Dr. Gerlinde Kuppe Sonntag, 13. September bis 14 Uhr: Ankunft der Teams 16.30 Uhr: Pizza und Nudel-Party 17 Uhr: Siegerehrung

   
Ob im Frühling die erwachenden Wälder und Wiesen entdecken, im Sommer die blühenden Naturschönheiten bewundern, im Herbst die lauen Winde spüren und farbenfrohen Weiden erkunden oder im Winter gelassen die strahlend weiße Landschaft genießen. Der Harz ist immer ein Erlebnis! Die wunderschöne Natur im Harz bietet für jeden Geschmack etwas. Hochmoore, wildromantische Wasserfälle, Harzer Hexenstieg - Natur pur im nördlichsten Mittelgebirge Deutschlands.
   
Eine Immobilie für das ganze Leben? Das war gestern. Heute kaufen und verkaufen immer mehr Deutsche ihre Immobilien – und gewinnen nicht nur räumlich, sondern auch finanziell mehr Mobilität.

Die Lebensabschnitts-Immobilie wird in Deutschland immer beliebter.

Laut Statistik (Quelle: BHW Bausparkasse) planen die Menschen in Deutschland den Erwerb eines Eigenheims meist im Alter zwischen 30 und 40 Jahren. Dann hat sich das Leben zwischen Job und Familie eingependelt und „Sesshaftigkeit“ ist gefragt. Doch in Zeiten wachsender beruflicher Mobilität und später Familiengründung hat das Konzept einer Immobilie für das ganze Leben zunehmend ausgedient. Laut einer aktuellen Umfrage der BHW Bausparkasse sind rund 27 Prozent der Deutschen in ihrem Leben bereits drei- bis viermal umgezogen. Anstatt an einem Ort dauerhaft seine Zelte aufzuschlagen, erwerben und veräußern Besitzer sogenannter Lebensabschnitts–Immobilien ihr Eigentum nach Lebensphasen. Gleichzeitig zieht es immer mehr Menschen in die Stadt – mit der Folge, dass die Nachfrage nach kleinen bis mittleren Eigentumswohnungen in Ballungsgebieten steigt. „Immobilien in guter Stadtlage sind heute eine begehrte und sichere Anlage. Eigentümer können diese Immobilien sehr gut verkaufen, aber natürlich auch zu attraktiven Konditionen vermieten“, erklärt Iris Laduch von der BHW Bausparkasse. „Die Investition lohnt sich mehrfach, denn im Falle des Verkaufs ist der Erlös ein optimales Grundkapital für eine neue Immobilie.“

   

Schlechte Nachrichten für Hauskäufer: Bei der Grunderwerbsteuer schauen Finanzbeamte ganz genau hin. Zudem wird häufig die gesamte Baumaßnahme angerechnet und drei Bundesländer haben die Tarife erhöht. So kommt schnell ein fünfstelliger Betrag zusammen.

Der Satz für die Grunderwerbsteuer ist in Sachsen-Anhalt ab 2010 von 3,5 auf 4,5 % angestiegen, nachdem Berlin und Hamburg bereits 2007 und 2009 eine entsprechende Tariferhöhung vorgenommen hatten. Weitere Länder werden angesichts der klammen Haushaltskassen vermutlich folgen. Es handelt sich hierbei um eine reine Tariferhöhung, da sich an Bemessungsgrundlagen und Anwendungsregeln nicht ändert.

Egal in welchem Bundesland, die Grunderwerbsteuer wird immer häufiger vom Wert des Grund und Bodens plus des Gebäudes berechnet. Damit hat sich die Bemessungsgrundlage für die Steuerrechnung deutlich verbreitert, wenn Immobilien den Besitzer wechseln. Dies ist einer der Gründe dafür, warum das Grunderwerbsteueraufkommen zuletzt deutlich gestiegen ist. Bauherren können nämlich gegenüber dem Finanzamt nicht mehr argumentieren, sie hätten ein nacktes Grundstück erworben und das Gebäude anschließend errichtet. Dann würde sich die Steuer nur auf den Grund und Boden und nicht auf den Gesamtpreis für das fertige Objekt beziehen. Diese Trennung gelingt jetzt nur noch selten. Per Saldo geht der Fiskus von einem einheitlichen Erwerbsvorgang aus.

Selbst wenn getrennte Verträge über Grundstückskauf und Hausbau abgeschlossen werden, gibt es jetzt grundsätzlich einen sachlichen Zusammenhang. Da hilft es auch nicht, wenn verschiedene Unternehmer aktiv werden, der künftige Hausbesitzer selbst einen Architekten einschaltet, Leistungen in Eigenarbeit erbringt oder an Dritte vergibt. Ein Erbbaurecht bringt auch keine Vorteile, der vereinbarte Zins wird über die Laufzeit kapitalisiert angesetzt. Diese für Bauherren verschärfte Sichtweise kann erheblichen finanziellen Einfluss auf das gesamte Bauvorhaben nehmen, wenn plötzlich fünfstellige Zusatzbeträge anfallen. Die können Vermieter auch nicht sofort als Werbungskosten absetzen, sondern müssen sie über 50 Jahre verteilt abschreiben.

Aber die Finanzbeamten werden auch selbst aktiv. Bei Grundstücken in einem Baugebiet kontaktieren sie Erwerber sofort, sie studieren die Grundstücksanzeigen der Lokalpresse und filmen die Bauschilder mit den hauseigenen Kameras des Finanzamts. Bei der Summe der vorab gesammelten Informationen gehen Hausbesitzern zusehend die Argumente aus, in erforschten Baugebieten mit moderater Abgabe davon zu kommen. (von Robert Kracht - Quelle: capital.de)

   

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